Donnerstag, 24. Mai 2012, 19:00 Uhr
Dr. Renate Buschmann, Künstlerische Leitung und Geschäftsführerin, stellt die Stiftung imai vor, die sich seit 2006 in Deutschland dem Vertrieb, der Vermittlung sowie der Erhaltung von Medienkunst widmet. Neben dem Archiv, welches rund 3.000 Werke von den 1960er Jahren bis heute umfasst und auf Anfrage zugänglich ist, bietet imai durch einen umfassenden Online-Katalog ein umfangreiches Informations- und Rechercheinstrument zum Thema Videokunst. Über das Vertriebsprogramm sowie regelmäßige Screenings und Ausstellungen trägt imai zur Verbreitung sowie Vermittlung von Medienkunst bei. Der Frage nach der Zukunft dieser Kunstform widmet sich die Stiftung ebenso aus konservatorischer Sicht. Durch eigene Studien, Worksshops, Symposien und Veröffentlichungen beteiligt sich imai an der Diskussion und an der Weiterentwicklung von Lösungsansätzen hinsichtlich der Erhaltung von Medienkunst.
Ab dem 24. Mai 2012 sind für eine Woche und ergänzend zu den ausgewählten Positionen von EAI folgende Werke aus dem Archiv von imai in der lothringer13_halle zu sehen:
1. Sunjha Kim „[∫]“, 2011, 11:55 Min.
2. Kevin Pawel Matweew „Ohne Titel“, 2008, 05:40 Min.
3. Franziska Megert, „Time Addiction (Version 2)“, 2007, 04:00 Min.
4. Michalis Nicolaides „Pusteblume“, 2007, 0:40 Min.
5. Klaus vom Bruch, „Capriccio“, 2011, 04:00 Min.
Eintritt frei.